Heimat auf Zeit: Ausländische Studenten an der KU

Die meisten ausländischen Studierenden an der KU-Eichstätt kommen aus Frankreich. Den zweiten Platz belegen die Studierenden aus China und den dritten aus der Ukraine. Auf den ersten Blick ist es etwas seltsam: Die Ukraine gehört nicht zur EU und ist ökonomisch mit Europa ziemlich schwach verbunden. Woran liegt denn diese drittgrößte Zahl der Ukrainer?

Vor allem an der Geschichte. Der westliche Teil der heutigen Ukraine bzw. Galizien gehörte einmal zu Polen und Österreich. Die westlichen Länder sind bekanntlich katholisch, was auch ein Stück der Ukraine geprägt hat. Jetzt ist klar, warum die meisten ukrainischen Studierenden der KU-Eichstätt aus westukrainischen Städten kommen, zum Kollegium Orientale gehören und sich mit Theologie beschäftigen.

Unser Autor Anton Golovko nachgesehen, welche Personen sich hinter den Zahlen verbergen. Fahren Sie einfach mit der Maus über die Untersegmente innerhalb der Zahlen zur Ukraine.